
Bonn: Ende November soll der Bahn-Fahrplan wieder klappen
Es tut sich etwas bei den Bonner Stadtwerken – SWB‑Bus- und Bahn-Geschäftsführerin Anja Wenmakers hat jetzt einen Zeitplan für noch übrige, defekte Bahnen geliefert. Den hatte der Aufsichtsrat der Stadtwerke eingefordert. Drin steht: Bis Ende November sollen zumindest wieder ausreichend Bahnen im Einsatz sein, um den normalen Fahrplan umsetzen zu können. Zwei Monate wird das also noch dauern.
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Der Aufsichtsrat der Stadtwerke will den Fortschritt bei den Bahnen genau überwachen
Wenmakers betont, der Zeitplan beruhe auf den Einschätzungen interner und externer Fachleute, wobei Sicherheit und Verlässlichkeit trotz des Drucks durch fehlende Bahnen weiterhin Vorrang hätten. Aufsichtsratsvorsitzender David Lutz kündigte an, die Umsetzung der Roadmap eng zu begleiten. Parallel dazu läuft eine unabhängige Untersuchung einer beauftragten Kölner Kanzlei, die klären soll, wie es zu der Situation kommen konnte. Die Aufsichtsräte haben zudem monatliche Berichte zur Kostenentwicklung eingefordert und wollen bei Abweichungen vom Zeitplan umgehend informiert werden. Die bisherigen Kosten im Zusammenhang mit der Außerbetriebnahme belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro, aber da kommt wohl noch etwas dazu. Bislang sind erst zehn der sechzig defekten Bahnen wieder unterwegs.