
Bonn hat Geldsorgen - der Krieg beeinflusst den Haushalt
Die Stadt Bonn muss jeden Euro mindestens zweimal umdrehen. Für den geplanten Doppelhaushalt 2023/24 rechnet die Stadt mit erheblichen Belastungen und Risiken. In Folge des Ukraine-Krieges gebe es höhere Ausgaben: Unter anderem für die Unterbringung und Integration von Geflüchteten.
Veröffentlicht: Freitag, 15.07.2022 04:49
Auch die deutlich gestiegenen Preise von Gas, Öl und Strom wären eine Belastung. Ab 2023 rechnet die Stadt außerdem mit 10 Millionen Euro pro Jahr, die sie an die Stadtwerke Bonn zahlen muss - als Verlustausgleich für steigende Energie- und Personalkosten und günstigeren ÖPNV. Zudem würden zusätzlich 32 Millionen Euro für das städtische Gebäudemanagement gebraucht. Der Doppelhaushalt soll dem Stadtrat Ende September vorgelegt werden.