
Bonn & Kreis: Ukraine-Kinder sollen in Kitas und Schulen
Tausende Geflüchtete aus der Ukraine sind in den vergangenen Wochen im RBRS-Land angekommen, neben Frauen sind das vor allem Kinder und Jugendliche. Sie sollen jetzt auch möglichst schnell in die Schulen und Kitas aufgenommen werden. Aber gerade bei den Kitas ist das oft nicht so leicht.
Veröffentlicht: Montag, 11.04.2022 07:47
Denn zum Beispiel in Bonn gibt es ohnehin schon einen Mangel an Kitaplätzen, sagt Sozialdezernentin Carolin Krause:
„Wir haben in den Kitas zum einen ein riesiges Personalproblem und wir haben auch ein Raumproblem. Und es ist tatsächlich so, dass wir im Augenblick fürs nächste Kitajahr 600 Kinder auf der Warteliste haben. Und deswegen müssen wir natürlich mit ganz viel Fingerspitzengefühl es hinkriegen, auf keinen Fall den Einsdruck zu erwecken, und es auch nicht zu tun, dass wir den Kindern, die schon auf einer Warteliste stehen, die Plätze wegnehmen“.
Bislang sind in Bonn fünf ukrainische Kinder in Kitas aufgenommen worden, in Sankt Augustin sind es beispielsweise drei. Bei den Schulen im RBRS-Land geht es etwas schneller. In einigen Kommunen sind Vorbereitungsklassen gestartet. Dort bekommen die Kinder erstmal Sprachunterricht, bevor sie in die Schulklassen integriert werden sollen.
DoS