
Bonn: Personalrat befürchtet Personalmangel
Verwaiste Flure und leere Büros - der Personalrat der Stadt Bonn sieht einen großen Mitarbeiter-Mangel auf die Stadt zukommen. Die Zahlen scheinen kritisch: Bis Ende des Jahrzehnts werden 30 Prozent der aktuellen Kolleginnen und Kollegen in Rente oder Pension gehen, heißt es in einer Mitteilung.
Veröffentlicht: Montag, 19.12.2022 13:20
Dazu kämen noch die normalen Jobwechsel. Insgesamt rechnet der Personalrat damit, dass etwa die Hälfte der jetzigen Mitarbeitenden 2030 nicht mehr bei der Stadt tätig sein wird. Deshalb fordern die Arbeitnehmervertreter, dass die Stadt reagieren muss. So sollen die Wiederbesetzungs-Sperre und Einstellungsstops beendet werden. Außerdem sollen die städtischen Jobs reizvoller werden, beispielsweise mit besseren Jobtickets und leistungsorientierter Bezahlung.