
Das Bonner Marktforschungsunternehmen infas 360 soll zusammen mit der Uniklinik Ursachen für die hohen Inzidenzwerte ermitteln. Die Stadt hat angekündigt, einen entsprechenden Vertrag mit beiden Partnern abzuschließen. Das Infektionsgeschehen soll dabei mikrogeographisch analysiert werden, also möglichst kleinteilig. Um die Pandemie zu bekämpfen zu können, fordert die Stadt außerdem weiterhin zusätzlichen Impfstoff. Oberbürgermeisterin Dörner hat sich mit dieser Forderung an NRW-Gesundheitsminister Laumann gewandt. Hilfreich wäre demnach auch schon die Erlaubnis, noch vorhandenen Impfstoff von Johnson & Johnson für Impfaktionen zu nutzen. Sonst käme man nicht weiter, so Dörner. Mittlerweile hat Bonn die höchste Inzidenz aller kreise und kreisfreien Städte in NRW. Der Wert lag am Sonntag bei 66,4, im Rhein-Sieg-Kreis nur bei 33.6.
GH