
Bonn: SWB Aufsichtsrat setzt Wenmakers Frist
Die Luft für SWB Bus und Bahn Geschäftsführerin Anja Wenmakers wird immer dünner. In einer dritten außerordentlichen Sitzung der Aufsichtsräte rund um die 60 fehlenden Stadtbahnen der SWB wurde Wenmakers jetzt eine 14-tägige Frist gesetzt, sie ist damit ausdrücklich angezählt.
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"Unsere Geduld ist aufgebraucht, Absichtserklärungen reichen nicht mehr aus" heißt es von David Lutz, dem Vorsitzenden des SWB-Aufsichtsrats. Bei der nächsten Sitzung des Rates in zwei Wochen soll Wenmakers ein nachvollziehbares Konzept vorlegen. Das soll die Umsetzung, den Zeitplan und die Zuständigkeit der Wiederinbetriebnahme der Stadtbahnen konkret darlegen. Man wollte die fehlenden Bahnen so schnell wie möglich wieder auf die Schiene bringen, die Situation sei für die Fahrgäste schon viel zu lange unzumutbar. Gleichzeitig läuft die unabhängige Prüfung des Verfahrens durch eine Kölner Anwaltskanzlei. Sollte dabei herauskommen, dass es gravierende Versäumnisse, Fehlentscheidungen oder Pflichtverletzungen gegeben hatte, wird es personelle Konsequenzen geben, das hat der Aufsichtsrat ausdrücklich betont.