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Ein Detail eines Belebungsbeckens in einem Klärwerk. Einige PFAS finden unter anderem über Kläranlagen ihren Weg in Flüsse, Seen und Meere.
Ewigkeitschemikalien, sogenannte PFAS, sind vielerorts in NRW nachweisbar und bringen große Sorgen mit sich.
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Bonner Abwasser als Frühwarnsystem für Drogenkonsum

Die Stadt Bonn, die Bonner Polizei und das Uniklinikum wollen das Drogenproblem in der Stadt in den Griff bekommen. Dafür haben sie gemeinsam ein Projekt zur Abwasseruntersuchung auf die Beine gestellt. Das Projekt wurde heute vorgestellt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 27.05.2026 14:36

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Seit zwei Jahren werden regelmäßig Abwasserproben aus allen vier Bonner Kläranlagen genommen und im Labor auf Rückstände verschiedenster Drogen untersucht. Die Ergebnisse helfen der Polizei dann bei ihrer täglichen Arbeit, sagt Christian Latleif von der Wache GABI aus der Bonner Innenstadt:

Wir haben in der Abwasseranalyse einen stetigen, auch exponentiellen Anstieg bei Kokain und Crack festgestellt. Das Ganze war zunächst mal nur zu erahnen und hat sich dann auch im Straßenbild verfestigt. Und wir nutzen jetzt die Zahlen, um eben gezielt Aufklärung durchzuführen, präventive oder repressive Maßnahmen, die Handelsorte und Konsumorte aufzusuchen und da polizeiliche Maßnahmen durchzuführen.  

  Außerdem wirkt die Abwasseranalyse als eine Art Frühwarnsystem. Sie hilft dabei, frühzeitig zu erkennen, wenn neue Drogen im Umlauf sind. Mit den gewonnenen Daten kann die Bonner Polizei in Zukunft noch schneller reagieren, um das Drogenproblem in Bonn besser einzudämmen, heißt es.

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