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Bonner Forscher zeigen das Schwarze Loch der Milchstraße
© Max-Planck-Institut für Radioastronomie
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Bonner Forscher zeigen das Schwarze Loch der Milchstraße

Unter Federführung des Bonner Max-Planck-Instituts ist jetzt das erste Bild des Schwarzen Lochs in der Mitte unserer Galaxie entstanden. Heute veröffentlichten die Wissenschaftler das Bild des supermassereichen Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße.

Veröffentlicht: Donnerstag, 12.05.2022 14:21

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Das Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn spielte demnach eine wichtige Rolle in allen Phasen dieser Entdeckung, von der Gründung und dem Aufbau des Forschungsteams bis hin zur Erstellung und Interpretation der Ergebnisse. Für das Bild von "Sagittarius A*" wurden acht Radioteleskope auf vier Kontinenten zusammengeschaltet. "Zu einer einzigen Kamera von der Größe der Erde", wie es von dem Bonner Institut hieß. Alleine das Zusammensetzen der Daten dauerte demnach Jahre.

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Man sieht einen leuchtenden Ring um einen dunklen Kern. Diesen dunklen Bereich bezeichnen die Forscher als «Schatten» des Schwarzen Lochs - er ist etwa doppelt so groß wie der eigentliche Ereignishorizont, weil das Licht durch die starke Gravitation um das Schwarze Loch herum gelenkt wird und somit sowohl Vorder- als auch Rückseite des Objekts zu sehen sind. Als Ereignishorizont bezeichnen Wissenschaftler die Grenze um ein Schwarzes Loch, hinter die sich nicht blicken lässt - weil aus dem Bereich dahinter nichts, nicht einmal Licht, entkommen kann. Bei dem leuchtenden Ring handelt es sich um aufgeheiztes Gas, das um das Schwarze Loch herumwirbelt, die sogenannte Akkretionsscheibe. Die Gravitation zwingt auch die von diesem Gas ausgehende Strahlung auf gekrümmte Bahnen und sorgt so für einen verzerrten Blick auf die Umgebung des Schwarzen Lochs.

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