Dabei geht es zum einen darum, mehr Platz für die Rückkehr von G8 zum Abitur nach neun Jahren zu schaffen. Zum anderen sollen die Klassenräume modernisiert werden. So bekommt zum Beispiel das Friedrich Ebert Gymnasium 19 neue Klasssenräume, dazu eine Mensa und ein Foyer. Am Konrad-Adenauer-Gymnasium sind 13 neue Klassenräume auf zwei Etagen geplant - und das Clara-Schumann-Gymnasium bekommt neue Räume für naturwissenschaftliche Fächer und eine neue Turnhalle.
Was ändert sich an welchem Gymnasium?
Beethoven-Gymnasium:
Ein neues Gebäude mit sechs Klassenräumen soll dazukommen, außerdem überdachte Freiflächen, die als Pausenhallen genutzt werden können. Der Schulhof soll im Rahmen der Bauarbeiten zusätzlich umgestaltet werden. Das alles soll etwa 7,2 Millionen Euro kosten und bis Ende 2024 dauern.
Nicolaus-Cusanus-Gymnasium:
Die Schule soll drei neue Klassenräume und neue Verwaltungsräume bekommen, der Bereich für die Lehrkräfte soll umgestaltet werden. Außerdem wird die Mensa modernisiert, die Lüftung in der Aula erneuert und eine Lernwerkstatt gebaut werden. Bis März 2026 sollen die Bauarbeiten fertig sein und insgesamt rund 14 Millionen Euro kosten.
Carl-von-Ossietzky-Gymnasium:
Hier sollen in einem Gebäude mit einer Etage insgesamt fünf neue Klassenräume entstehen. Das Gebäude soll auf dem Parkplatz vor dem Schulgebäude bis März 2025 gebaut werden. Außerdem soll es ein "grünes Klassenzimmer" und mehr Stellplätze für Fahrräder geben. Insgesamt liegen die Kosten hier bei rund 3,5 Millionen Euro.
Friedrich-Ebert-Gymnasium:
19 neue Klassenräume und eine neue Mensa mit Foyer für rund 21 Millionen Euro sollen hier entstehen. Die Arbeiten sollen bis Mitte 2026 abgeschlossen sein. Dafür soll das Gebäude B abgerissen werden und ein dreistöckiger Neubau an die Stelle gesetzt werden. In einer Hälfte sollen die Klassen 5 bis 7 untergebracht werden, in der anderen Hälfte die höheren Klassen.
Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium:
Drei Etagen soll der Neubau hier haben, in dem neben Aula und Mensa 15 Klassen Platz zum Lernen haben. Das ganze Gebäude soll barrierefrei sein und auch Technikräume und sanitäre Anlagen mit einschließen. Auch der Schulhof soll umgestaltet werden. Insgesamt kostet der komplette Umbau hier knapp 50 Millionen Euro.
Hardtberg-Gymnasium:
Der eigentlich geplante einstöckige Neubau musste nochmal neu geplant werden, um die Inklusionsmaßnahme "Gemeinsam Lernen" einzubringen. Ein zweistöckiges Gebäude, neue Außenanlagen und zusätzliche Fahrradständer werden in den entsprechenden Gremien nach der Sommerpause beschlossen. Aktuell werden die Kosten auf 2,7 Millionen Euro geschätzt. Ende 2025 soll es nach aktuellem Plan fertig sein.
Konrad-Adenauer-Gymnasium:
Bis Ende 2025 soll hier ein neues Gebäude mit 13 Unterichtsräumen entstehen. Außerdem sollen ein zweiter Schulhof inklusive Spiel- und Bewegungsangeboten sowie Grünflächen dazukommen. Die Planung muss nach der Sommerpause noch beschlossen werden. Die Stadtverwaltung geht aktuell von etwa 8,2 Millionen Euro Kosten aus.
Clara-Schumann-Gymnasium:
Eine neue Turnhalle und naturwissenschaftliche Räume für rund 35 Millionen Euro sollen hier entstehen. Auch diese PLanung muss noch von den Gremien beschlossen werden. Ein Interimsstandort soll außerdem am Abendgymnasium entstehen. Die Bauarbeiten sollen bis 2026 abgeschlossen sein.
Tannenbusch-Gymnasium/Helmholtz-Gymnasium:
Diese beiden Schulen werden zwar auch umgebaut, allerdings nicht aufgrund der Rückkehr von G8 zum Abitur nach neun Jahren. Das Tannenbusch-Gymnasium wird zusammen mit der Freiherr-vom-Stein-Realschule komplett neu geplant und gebaut. Das Helmholtz-Gymnasium muss für den Wechsel von vier auf fünf Klassen pro Jahrgang erweitert werden. Im Zuge dieses Umbaus sollen auch die naturwissenschaftlichen Räume saniert werden.