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Bonner Landgericht schickt Cum-Ex-Bänker ins Gefängnis
© Landgericht Bonn
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Bonner Landgericht schickt Cum-Ex-Bänker ins Gefängnis

Drei Jahre und zwei Monate - so lautet das Urteil des Bonner Landgerichts gegen einen ehemaligen Bank-Vorstand aus Hamburg, es ging um die illegalen Cum-Ex-Deals. Darüberhinaus werden von ihm anderthalb Millionen Euro eingezogen, um den Schaden zu kompensieren, den er an der Steuerkasse angerichtet hat.

Veröffentlicht: Dienstag, 30.04.2024 11:38

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Vorher gab es einen Deal zwischen dem Bänker und dem Gericht, der Angeklagte kooperierte und war geständig. Bei den Cum-Ex-Geschäften haben Bänker mit Aktien herumgetrickst, bis sie eine Steuer erstattet bekamen, die sie aber vorher garnicht gezahlt hatten. Das fügte der Steuerkasse finanzielle Schäden in zweistelliger Milliardenhöhe zu. Das ist inzwischen das achte Cum-Ex-Urteil am Bonner Landgericht. Die Prozesse finden hier in Bonn statt, weil hier das Bundeszentralamt für Steuern seinen Sitz hat.

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