
Bund der Steuerzahler: Terrassengebühren in Bonn am höchsten
Immer wenn die Temperaturen wieder steigen, stellen viele Cafés und Restaurants ihre Tische und Stühle nach draußen, oft auf öffentliche Flächen. Dafür zahlen die Gastrobetriebe in den NRW-Städten unterschiedlich viel - und in Bonn am meisten.
Veröffentlicht: Dienstag, 26.05.2026 12:38
Der Bund der Steuerzahler hat die sogenannten Terrassengebühren in den 30 größten NRW-Städten verglichen. Die fallen an, wenn Wirte für ihre Außengastro öffentliche Flächen nutzen. Das Ergebnis: Nirgendwo sind die Gebühren für eine 25-Quadratmeter-Terrasse in zentraler Lage höher als in Bonn. Für fünf Monate würden hier mehr als 1.800 Euro fällig, sagt der Steuerzahlerbund. Zum Vergleich: In Mülheim sind es weniger als 150, in Bottrop gut 210 Euro. Die Stadt Krefeld verzichtet bis 2030 sogar komplett auf Terrassengebühren. Sie tragen nämlich entscheidend zur Attraktivität der Innenstädte bei, betont der Steuerzahlerbund. Ein Verzicht auf diese Einnahmen könne also die Gastronomie stärken und die Verwaltungen entlasten.