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BUND: Grafenwerth-Konflikt muss aufgearbeitet werden
© didgeman / pixabay
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BUND: Grafenwerth-Konflikt muss aufgearbeitet werden

Der Streit um die Konzerte auf der Insel Grafenwerth muss politisch aufgearbeitet werden, finden die Naturschützer des BUND. Der Verein teilte mit, dass seiner Ansicht nach der Rhein-Sieg-Kreis, die Bezirksregierung und die Stadt Bad Honnef verabredet hätten, den Schutz der Insel außer Kraft zu setzen, damit keine Genehmigungen für Veranstaltungen mehr erteilt werden müssten.

Veröffentlicht: Dienstag, 07.06.2022 15:36

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Der BUND nennt dies "Ränkespiele zu Lasten der Natur". Das Kölner Verwaltungsgericht hätte bereits vor zwei Jahren darauf hingewiesen, dass die Insel kein fester Veranstaltungsort sei und deshalb den Aufbau einer Bühne verboten, hieß es weiter. "Konflikte abzustreiten anstatt sie im Gespräch zu lösen" sei aber eine "sehr geübte Praxis" im Rhein-Sieg-Kreis, teilte der BUND mit. Ähnlich sei es auch beim Bad Honnefer Rat, der die Aufsicht über die Stadtverwaltung habe und sich nun fragen müsse, wie sich das Thema so verselbstständigen konnte. Auch die Medien hätten an der Eskalation des Streis einen Anteil, schrieben die Naturschützer in einer Pressemitteilung, weil sie "dieses vermeintliche Kräftemessen gerne als eine Art Wettkampf darstellen und damit zur Emotionalisierung beitragen" würden.

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