
Bundesverkehrsminister bei Niedrigwasser-Konferenz in Bonn
In Bonn haben sich heute Fachleute zu einer Konferenz zum Thema Niedrigwasser getroffen. Eingeladen hatte dazu Bundesverkehrsminister Steffen Bilger. Anlass sind die wirtschaftlichen Folgen des anhaltenden Niedrigwassers auf dem Rhein, Deutschlands wichtigster Wasserstraße.
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Es geht um Maßnahmen, die gegen die niedrigen Pegelstände helfen sollen
Weil der Wasserstand bei uns so niedrig ist, können Frachtschiffe derzeit nur einen Bruchteil ihrer üblichen Ladung transportieren, teils nur rund ein Viertel. Betroffen ist neben dem Rhein auch die Donau, wo die Schifffahrt ebenfalls eingeschränkt ist. Bei der Konferenz wurden über mögliche Lösungen und weitere Maßnahmen beraten. NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer hat im Vorhinein unter anderem einen Krisenstab zum Thema Niedrigwasser sowie zusätzliche Bundesmittel für den Ausbau der Fahrrinnen gefordert.
Bilger stellt drei Arten von Maßnahmen vor
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger setzt auf drei verschiedene Arten von Maßnahmen. Erstens langfristige Maßnahmen, zum Beispiel neue Konzepte für die Bahn. Zweitens mittelfristige Maßnahmen: Schiffe sollen so umgebaut werden, dass sie auch bei niedrigem Wasserstand fahren können. Und drittens kurzfristige Maßnahmen. Dazu gehört unter anderem, das Sonntagsfahrverbot für Lkw teilweise vorübergehend aufzuheben. Steffen Bilger sagt, das Problem werde uns mindestens noch den ganzen August beschäftigen und auch in den nächsten Jahren eine Herausforderung bleiben.