Bus-Messerstecher muss in Klinik
Der 56-Jährige, der im Juli vergangenen Jahres einen Fahrgast in einem Bus mit einem Messer schwer verletzt haben soll, muss in eine psychatrische Klinik. Das hat das Bonner Landgericht heute Mittag entschieden. Der Mann habe eine psychische Erkrankung, er sei eine Gefahr für die Allgemeinheit und müsse behandelt werden, hieß es vom Gericht.
Veröffentlicht: Dienstag, 23.02.2021 11:09
Der Mann war im Sommer im vollbesetzten Bus der Linie 601 kurz vor dem Bonner Hauptbahnhof mit einem Messer auf einen 22-Jährigen Fahrgast losgegangen. Damals war ein anderer Fahrgast dazwischen gegangen und hatte damit wohl Schlimmeres verhindert. Eine solche gerichtlich angeordnete Unterbringung in einer Klinik wird jährlich überprüft und kann dann auch wieder aufgehoben werden, wenn der Patient entsprechende Fortschritte gemacht hat. CM