
CDU stellt sich weiter gegen großflächiges Tempo 30-Gebot
Die Bonner CDU kritisiert die Idee von Tempo 30 in der ganzen Stadt. Diese Woche hatte die Verwaltung bekanntgegeben, der "Städteinitiative Tempo 30" beizutreten und Modellstadt werden zu wollen. Die Bonner CDU hält das für ökologisch wenig nachhaltig und rückwärtsgewandt.
Veröffentlicht: Freitag, 09.07.2021 05:46
Sie befürchtet durch Tempo 30 sogenannte Verdrängungseffekte und negative Lärm- und Schadstoffauswirkungen, vor allem in den Wohngebieten. Der CDU-Kreisvorsitzende Christos Katzidis ist der Meinung, es werde nicht mehr lange dauern, bis nur noch CO2-freie Autos im Straßenverkehr fahren würden. Außerdem gelte laut Stadt eh schon auf 70 bis 80 Prozent der Straßen Tempo 30. Eine Ausweitung hätte deshalb kaum Wirkung, so Katzidis. Gleichzeitig befürchtet er aber durch Tempo 30 auf den Hauptverkehrsadern eine Belastung der Wirtschaft und der Arbeitnehmer. CM