CDU und FDP im Rhein-Sieg-Kreis stellen sich hinter WECO

Die Politik im Rhein-Sieg-Kreis stellt sich hinter den Eitorfer-Feuerwerksproduzenten WECO. Das Unternehmen teilte mit, dass nun 350 Jobs in Gefahr seien.

© WECO

Nach dem Feuerwerks-Verkaufs-Verbot im vergangenen Jahr hätte bereits ein Werk im sächsischen Freiberg geschlossen werden müssen, weil das Unternehmen ein Minus im zweistelligen Millionenbereich gemacht hätte, teilte WECO mit. Die Eitorfer CDU fordert nun Solidarität mit weco. Die Partei teilte mit, dass sie für den Fortbestand von WECO alles in ihrer Macht stehende tun würde. So hieß es von der Bundestagsabgeordneten der Kreis-CDU Winkelmeier-Becker und vom Landtagsabgeordneten Franken, dass die Feuerwerks-Branche gesonderte Wirtschaftshilfen bräuchte. Ansonsten drohe ihr das Aus. Der FDP-Rhein-Sieg-Landtagsabgeordnete Freynick fügte hinzu, dass er sich für schnelle und ausreichende Hilfen für WECO einsetzen würde. Er hält das Verbot von Großveranstaltungen für sinnvoll, das Verkaufsverbot für Feuerwerk im Allgemeinen sei aber nicht verhältnismäßig. CM

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