
Bisher sind 41 Menschen im Unternehmen positiv getestet worden. Ob nur ein Bereich oder der ganze Betrieb betroffen ist, ist noch nicht klar. Da die Infektionszahlen in Eitorf generell gestiegen sind, geht der Kreis aber davon aus, dass Infizierte schon weitere Personen auch außerhalb des Unternehmens angesteckt haben könnten. Um weiterhin alle Kontakte im Rhein-Sieg-Kreis nachverfolgen zu können, hat Landrat Sebastian Schuster Hilfe von der Bundeswehr angefordert. Ab Mitte der kommenden Woche sollen 30 Soldatinnen und Soldaten das Kreisgesundheitsamt unterstützen. Außerdem sollen weitere 27 Stellen zur Kontaktverfolgung besetzt werden. Dafür möchte Schuster Menschen einstellen, die beruflich von der Corona-Krise betroffen sind, zum Beispiel aus den Bereichen Gastronomie und Veranstaltung. MoF