
Zusammen mit dem Uniklinikum werden zweimal in der Woche Abwasserproben aus dem Klärwerk im Salierweg in Graurheindorf entnommen und auf Corona-Viren untersucht. Ziel des Projektes ist es, frühzeitig die Verbreitung neuer Corona-Varianten erkennen zu können. Außerdem soll herausgefunden werden, ob die Viruslast im Bonner Abwasser steigt oder sinkt. Nico Mutters vom UKB sieht große Vorteile in dem Verfahren: "Wir können das kontinuierlich monitoren, wir können die ganze Zeit ein Auge darauf haben. Das ist der große Vorteil, dass das passiv geschehen kann, dass also keiner sich wirklich die Mühe machen muss von den Mitbürgern zu einem Testzentrum zu gehen, sondern erst von uns drauf aufmerksam gemacht werden kann: Achtung, in diesem Viertel ist etwas zugange und dann kann man testen beispielsweise." Das Pilotprojekt soll erstmal ein Jahr laufen und es wird dafür mit 60.000 Euro von der EU gefördert.
TH