
Corona: Notfallversorgung ist sichergestellt
Die Corona-Pandemie stellt auch die Rettungsdienste im RBRS-Land vor Herausforderungen: Für Rettungsdienste ist es aktuell komplizierter, Patienten in einem geeigneten Krankenhaus unterzubringen, teilte die Kassenärztliche Vereinigung mit. Man habe den normalen Alltag, Corona-Patienten kämen noch obendrauf. Daher sei die Lage angespannter, die Aufnahmekapazität sei limitiert, manche Anfahrten von Rettungswagen müssten umgeleitet werden.
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Diese rät wegen der angespannten Lage dazu, mit kleineren Beschwerden zunächst zum Hausarzt und nicht in die Notaufnahme zu fahren. Die Notfallversorgung von Patienten sei aber immer sichergestellt, hieß es auch von der Bonner Feuerwehr und dem Rhein-Sieg-Kreis. Es gebe Notfallpläne, die unter anderem vorsehen, dass Patienten nach der notfallmedizinischen Erstversorgung gebenenfalls in ein geeigneteres Krankenhaus verlegt werden. Aktuell sind nach Angaben des Intensivregisters im Rhein-Sieg-Kreis noch 4 von 69 Intensivbetten frei, die Covid-19-Patienten machen demnach einen Anteil von knapp 19 Prozent aus. In Bonn sind noch 17 von 222 Intensivbetten frei, der Covid-19-Anteil bei den belegten Betten beträgt fast 15 Prozent. CM