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Das Chronische Fatigue Syndrom (CFS) - eine Betroffene berichtet
© Berger
Carolin Berger aus dem RBRS-Land
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Das Chronische Fatigue Syndrom (CFS) - eine Betroffene berichtet

Carolin Berger ist 45 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt im RBRS-Land. Sie ist am Chronischen Fatigue Syndrom (CFS) erkrankt. Es wird auch Myalgische Enzephalomyelitis oder chronisches Erschöpfungssyndrom genannt. Schätzungsweise 250.000 Menschen in Deutschland haben diese Multisystemerkrankung, trotzdem ist sie weitgehend unbekannt. Bei uns im Interview hat Carolin darüber gesprochen, welche Symptome sie hat, wie lange die Diagnose gedauert hat und wie CFS ihren Alltag verändert hat.

Veröffentlicht: Mittwoch, 12.05.2021 17:01

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2017 hatte Carolin einen viralen Infekt und lag drei Wochen flach. Aber sie hat auf ihr Pflichtbewusstsein gehört und ist wieder zur Arbeit gegangen, obwohl sie noch nicht wieder fit war.

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Beginn der Krankheit
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CFS wirkt sich auf den ganzen Körper aus. Zu den möglichen Symptomen gehören: Herzrasen, Schwindel, Infektzeichen, Gelenkschmerzen, Schlafstörungen, starke Erschöpfung etc. Carolin beschreibt, wie CFS bei ihr ist.


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Carolins CFS-Symptome
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Die Diagnose von CFS ist nicht einfach. Oft wird die Krankheit deshalb nicht erkannt. Viele Betroffene haben mit Vorurteilen zu kämpfen, ihnen wird nicht geglaubt.


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Carolins Diagnose
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Auch wenn die Krankheit diagnostiziert wurde, folgt meist ein langer Kampf, um zum Beispiel einen Behindertenstatus zu bekommen oder eine Erwerbsminderungsrente. Carolin musste zu einem Gutachter, der ihre Symptome bewerten sollte.


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Der lange Weg zur Unterstützung
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CFS legt oft das gesamte Leben der Erkrankten lahm. Auch Carolin musste sich auf einen komplett anderen Alltag umstellen, sie kann nicht mehr arbeiten.


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Veränderungen durch CFS
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Das gesamte Familienleben von Carolin hat sich durch CFS verändert. Ihr Mann Bernhard kann zum Glück zu Hause arbeiten und kann sie deshalb unterstützen. Aber auch ihre Kinder - Miya und Ben erleben ihre Mama jetzt anders als früher.

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Familie mit CFS
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Carolin ist trotz ihrer Erkrankung ein wahnsinnig positiver Mensch und versucht so viel Zeit wie möglich mit ihrer Familie zu verbringen und zu genießen. Sie fordert, dass viel mehr an CFS geforscht wird. Vor allem, weil als eine mögliche Folge von Corona, dem sogenannten Long Covid, Symptome bekannt sind, die CFS stark ähneln.

Habt ihr auch das Gefühl betroffen zu sein - oder kennt jemanden der Hilfe braucht? Bitte sprecht mit eurem Arzt/eurer Ärztin. Und informiert euch, zum Beispiel beim Bundesverband ME/CFS Fatigatio oder der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS. MoF

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