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Der Zusatzvertrag zum Bonn/Berlin-Gesetz ist fast fertig
© PeterDargatz / pixabay
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Der Zusatzvertrag zum Bonn/Berlin-Gesetz ist fast fertig

Der neue Zusatzvertrag zum Bonn/Berlin-Gesetz ist fast fertig – er soll bis Ende des Jahres unterschrieben sein. Die Zusatzvereinbarung soll Bonn und die Region stärken.

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Bonn würde damit das zweite bundespolitische Zentrum neben Berlin bleiben

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Der Bund hat der Region jetzt einen abgestimmten Entwurf vorgelegt, den Stadt Bonn, Rhein-Sieg-Kreis, Kreis Ahrweiler und Kreis Neuwied nun prüfen. Klar ist: Die Bundesregierung erkennt Bonn als zweites bundespolitisches Zentrum an, das insbesondere in Krisenzeiten ein wichtiger Resilienzfaktor sein könne. Das bedeutet auch, dass die Regelungen aus dem Bonn/Berlin-Gesetz von 1994 weiter Bestand haben, damit auch Bonn als Standort für Bundes-Behörden. Und für Bonn ist zudem ein Neubau-Projekt des Bundes geplant. Zusätzlich bekommt die Region bis 2028 rund 405.000 Euro Fördergeld, um Pläne für die nächsten zehn bis 15 Jahre zu entwickeln. Geplant ist zum Beispiel auch der Ausbau von Bonn als Standort für die Vereinten Nationen und internationale Konferenzen. Auch ein sogenannter Cybercampus in Bonn wird geprüft, dafür gibt es bereits grundsätzliches Interesse des Bundes, bestätigt durch eine Machbarkeitsstudie. Bonn soll auch kulturell weiterhin wichtig bleiben: Zum 200. Zum Todestag von Beethoven im Jahr 2027 sollen das Beethoven-Haus und das Beethovenfest zusätzliches Geld bekommen. Die Region hat außerdem einen Förderantrag über knapp 90.000 Euro gestellt, um die Bonner Demokratie-Orte besser sichtbar zu machen. Zwei andere Projekte werden dagegen nicht weiterverfolgt: das Forum Exilkultur im Windeckbunker und das geplante „Global Forum Bonn“. Für ein bundesweites Zentrum zur Erforschung von Bevölkerungsschutz im Ahrtal sieht der Bund bisher keinen Mehrwert, will aber die Einschätzung noch einmal prüfen.

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