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Digitale Kontaktdatenerfassung
© Kreativ Konzept
Personendaten ins Handy tippen
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Digitale Kontaktdatenerfassung

Im Restaurant, im Cafè, im Krankenhaus, im Fitnessstudio....überall muss ich meinen Namen und meine Anschrift auf Zetteln aufschreiben. Das ist lästig, keine Frage. Für Restaurantbetreiber, Barbesitzer und Pflegeheime ist das aber vor allem ein großer, zeitintensiver, bürokratischer Aufwand.

Veröffentlicht: Dienstag, 06.10.2020 12:19

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Mehrere Start Ups und kreative Köpfe haben eine papierlose Alternative entwickelt. Aus Bonn kommt z.B. Kontakterfassung.de. Das System arbeitet mit QR-Codes. Beim Eintritt ins Restaurant halte ich meine Handykamera auf den Code, der wird abgescannt und leitet mich auf eine Seite, auf der ich meine persönlichen Daten eintrage. Beim nächsten Besuch dieses Restaurants sind meine Daten (auf Wunsch) bereits vorhanden. Besuche ich andere Läden oder Einrichtungen, die ebenfalls Kontakerfassung.de nutzen brauche ich ebenfalls (auf Wunsch) meine Daten nicht mehr neu eingeben. Die Daten werden beim Systembetreiber gespeichert und werden nach Aufforderung durch das Gesundheitsamt verschlüsselt weitergeleitet.

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Die ersten Frisöre, Bars, Restaurants aber auch Sportvereine nutzen Kontakterfassung.de bereits. Es lässt sich auch in Krankenhäusern oder Freibädern einsetzen. Betriebe müssen sich nur registrieren. Keine neue Hardware erforderlich. Geringe Monatsgebühr.

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Katrin Gartenschläger/Nicole HölscherDie Macher von Kontakterfassung.de
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Besuchermanagement für Krankenhäuser und Heime

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Guido Oberhäuser (Bad Honnef) und Michael Bingel (Berlin) haben innerhalb weniger Wochen ein digitales Besuchssystem entwickelt. Möchte ich jemanden in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung besuchen kann ich bereits von zuhause aus einsehen, wann der nächste Termin frei ist. Meine Kontaktdaten werden auch hier online eingegeben. Um besuchssystem.de nutzen zu können lasse ich mir zuvor einen Code schicken.

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Tolle Resonanz

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Die beiden Entwickler sind zufrieden mit der Resonanz. Zum Start gab es zwar noch ein paar "Kinderkrankheiten" aber die seien schnell im Griff gewesen. Nun benutzen schon rund 30 Krankenhäuser und Pflegeheime besuchssystem.de gegen eine monatliche Gebühr, die sich nach der Anzahl der Betten richtet. Das System sollte nicht bloß Kontaktdaten erfassen, um eben diese im Falle einer Corona-Ansteckung rückverfolgen zu können. Vielmehr sollte das System auch die komplette Besucher-Organisation managen. Schließlich sind die Regelungen in den Bundesländern aber auch in den Kliniken sehr unterschiedlich. Wie viele Besucher dürfen gleichzeitig auf der Etage/Station sein? Wann darf ein Patient wie viel Besuch empfangen? All das lässt sich mit mit dem System organisieren. Wer besuchssystem.de nutzt hat sozusagen die Besucherströme in Echtzeit im Blick.

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