
Ein Stück Grubengold im Bonner Haus der Geschichte
Ein bedeutendes Symbol der deutschen Industrie- und Nachkriegsgeschichte findet seinen dauerhaften Platz im Haus der Geschichte in Bonn: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übergibt am Donnerstag, 9. Juli 2026, das letzte in Deutschland geförderte Stück Steinkohle an das Museum. Der rund sieben Kilogramm schwere Kohlebrocken stammt von der Zeche Prosper-Haniel in Bottrop. Bergleute hatten ihn Bundespräsident Steinmeier zum Abschied des deutschen Steinkohlebergbaus im Dezember 2018 überreicht. Bereits beim damaligen Festakt hatte Steinmeier betont: „Es ist nicht nur ein Stück Kohle, sondern auch ein Stück Geschichte, das ich in der Hand halte.“
Veröffentlicht: Mittwoch, 24.06.2026 05:21
Die letzte deutsche Steinkohle kommt ins Bonner Haus der Geschichte
Vor der Übergabe besucht der Bundespräsident gemeinsam mit Harald Biermann, Präsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, die im Dezember 2025 eröffnete Dauerausstellung „Du bist Teil der Geschichte. Deutschland seit 1945“. Im Anschluss wird er das historische Objekt an das Haus der Geschichte übergeben. Die Kohle soll künftig als zentrales Objekt an die prägende Epoche des deutschen Steinkohlebergbaus erinnern. „Dieses Stück Kohle ist nicht nur ein Rohstoff. Es erzählt von der Arbeit und dem Leben vieler Menschen, von wirtschaftlichem Wandel und von einem wichtigen Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte. Dass es nun Teil unserer Sammlung wird, freut uns außerordentlich“, sagt Biermann,