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Fahrradstraßen in der Bonner Südstadt: Frau scheitert mit Eilantrag
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Fahrradstraßen in der Bonner Südstadt: Frau scheitert mit Eilantrag

Eine Anwohnerin der Bonner Südstadt wollte per Eilantrag verhindern, dass in der Argelanderstraße Fahrradstraßen eingerichtet werden. Sie ist damit erstmal gescheitert.

Veröffentlicht: Freitag, 02.08.2024 05:34

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Das Verwaltungsgericht Köln sah keinen Anlass für den Eilantrag, der die Fahrradstraßen schon im Vorfeld ausbremsen sollte. Es ging um zwei Abschnitte, den Bereich Argelander- und Reuterstraße sowie zwischen Weber- und Königsstraße. Die Kritik der Anwohnerin war, dass dort durch die Fahrradstraßen voraussichtlich Parkplätze für Autos wegfallen würden. Vom Gericht hieß es, dass die Frau klagen könne, wenn die Fahrradstraßen eingerichtet seien, aber nicht vorher, das Gericht nannte es "vorbeugend". Denn im Zweifel seien die Schilder und Markierungen ja schnell wieder entfernt. Es sei der Frau daher zumutbar, abzuwarten, bis die Stadt die Fahrradstraßen umsetzt. Eine Gefahr für Leib und Leben konnte das Gericht nicht erkennen und wies den Eilantrag ab. Die Frau kann Beschwerde am Oberverwaltungsgericht in Münster einlegen.

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