
Fehlalarm an der Bonner Synagoge: Täter weiter unbekannt
Die Ermittlungen zum vermeintlichen Synagogen-Anschlag in Bonn vor rund einer Woche laufen weiter. Es ist noch nicht klar, wer hinter der Falschmeldung steckt. Erste Spuren führten nach Schleswig Holstein. Am vergangenen Freitag meldete sich eine Firma bei den Bonner Beamten: In einem Unternehmens-Chat habe jemand von Schüssen an der Synagoge an der Bonner Tempelstraße berichtet. Vor der Synagoge konnten die Polizisten aber nichts Verdächtiges feststellen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 21.05.2026 12:11
Eine politische Motivation ist nicht ausgeschlossen
Zunächst geriet ein 19-Jähriger aus Schleswig-Holstein ins Visier der Ermittler, denn unter seinem Namen war die verwendete Rufnummer angemeldet. Aber vermutlich war auch er nur ein Opfer, denn nach aktuellem Stand der Ermittlungen sollen Unbekannte seine Telefonnummer übernommen und missbraucht haben. Eine politische Motivation ist nicht ausgeschlossen.