
Flutkatastrophe: Rhein-Sieg-Kreis will Risiken verringern
In dieser Woche jährt sich die Flutkatastrophe zum ersten Mal. Der Rhein-Sieg-Kreis arbeitet gemeinsam mit den Kommunen daran, den Schutz vor Hochwasser zu verbessern. So entwickelt der Kreis ein sogenanntes Starkregen-Risikomanagement, mit einer kreisweiten Gefahrenkarte.
Veröffentlicht: Dienstag, 12.07.2022 03:57
Es gelte, auf derartige Unwetter besser vorbereitet zu sein, sagte Landrat Schuster. Der Kreis zog auch eine Bilanz der Katastrophe. Neun Menschen verloren bei dem Unwetter ihr Leben, vor allem in Swisttal, Rheinbach und Meckenheim richteten die Wassermassen große Schäden an. Dort mussten einige Ortschaften evakuiert werden, genau wie in Lohmar, wo der Damm der Agger zu brechen drohte. Landrat Schuster dankte den rund 2.000 Rettungskräften, die in den Stunden und Tagen nach der Flut im Einsatz waren, um die Betroffenen zu retten oder zu versorgen. Auch den unzähligen freiwilligen Helferinnen und Helfern dankte er für ihren Einsatz und die finanzielle Unterstützung. Allein im Kreis wurden 2,5 Millionen Euro Spenden gesammelt.