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Forderung aus Bonn: Bootcamps für kriminelle Jugendliche
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Forderung aus Bonn: Bootcamps für kriminelle Jugendliche

Junge Intensivtäter bei uns sollten eine letzte Chance bekommen, bevor sie in den Jugendknast müssen. Das fordert die Bonner FDP-Landtagsabgeordnete Franziska Müller-Rech mit ihrer Fraktion. Die hat einen entsprechenden Antrag eingereicht, schlägt darin verpflichtende Bootcamps vor. Müller-Rech nennt sie „Letzte-Chance-Bootcamps“, also eine vorgeschaltete Alternative zum Jugendstrafvollzug.

Veröffentlicht: Mittwoch, 04.02.2026 05:42

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Bootcamps als erzieherische Maßnahmen um kriminielle "Karrieren" zu verhindern

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Es gehe darum, Intensivtäter früh zu erreichen, Gewalt zu verhindern und Haftkarrieren zu durchbrechen, sagt die Bonner FDP-Politikerin. Die Bootcamps sollen keine Straflager sein, zwar härter als Sozialarbeit. Aber milder als der Knast, heißt es, also mit verbindlichen Tagesabläufen, Sport, praktischen und handwerklichen Angeboten. Müller-Rech will aber auch die Eltern nicht aus der Verantwortung lassen. Hier spricht die FDP von Erziehungskursen bis hin zu einer Kürzung des Kindergeldes.

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