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Gedenken an die Flutkatastrophe vor vier Jahren
© Radio Euskirchen
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Gedenken an die Flutkatastrophe vor vier Jahren

Heute jährt sich die Flutkatastrophe zum vierten Mal. In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 sind im RBRS-Land neun Menschen in den Fluten verstorben, sechs in Rheinbach, drei in Swisttal. Im Ahrtal starben 135 Menschen. Viele weitere verloren all ihr Hab und Gut, zahlreiche Häuser wurden zerstört. Seitdem achten die Kommunen sehr viel mehr als vorher auf den Schutz der Menschen vor Hochwasser.

Veröffentlicht: Montag, 14.07.2025 04:46

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Das soll nie wieder passieren können

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In Rheinbach prüft der Erftverband ein gigantisches Rückhaltebecken, das im Fall einer Regenflut das Wasser außerhalb der Stadt halten soll. Das Becken soll so viel Wasser auffangen können, wie es in 800.000 Badewannen passt. Die Fläche dafür ist laut Medienberichten so groß wie 110 Fußballfelder. In Swisttal prüft die Bezirksregierung, ob an bestimmten Orten nicht mehr gebaut werden darf. In Meckenheim wurde beispielsweise erst vor wenigen Wochen ein neuer Kanal an der Bonner Straße fertiggestellt. Der kann bei Starkregen bis zu 1.400 Liter Wasser pro Sekunde ableiten, heißt es von der Stadt. Es wurden außerdem neue Pegel-Messstellen an Bächen und Flüssen eingerichtet, zum Beispiel in Altendorf und Ersdorf, für ein besseres Frühwarnsystem. An den Rathäusern weht heute eine Trauerbeflaggung.

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