
GenZ-Demos: Polizeigewerkschaft ist stolz auf die Kollegen
Auf die Polizei bei uns sei an jedem Ort und zu jeder Zeit Verlass - dieses Fazit zieht die Deutsche Polizeigewerkschaft NRW aus ihren Einsätzen bei den Jugenddemos von "GenZ regelt" am Wochenende. Man habe landesweit komplexe Einsätze bewältigt und schwerste Krawalle verhindert.
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In weiten Teilen des Landes hätten Teilnehmer ihre Anliegen in friedlichen Versammlungen zum Ausdruck gebracht. Das verdiene Respekt. Auch in Bonn verliefen die Proteste mit mehreren hundert Teilnehmern im Hofgarten weitgehend friedlich - auch wenn die Demo nicht offiziell angemeldet war und es keine Versammlungsleitung gab. Eine Gruppe von rund 250 Teilnehmern verlagerte sich aber später zum Zentralen Omnibusbahnhof, reagierte dort nicht mehr auf die Ansprachen der Polizei und verhielt sich unkooperativ, heißt es. Es habe Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung bestanden. Die Beamten lösten die Demo hier am späten Samstagnachmittag auf. Krawalle hatte es dann am Abend in Bonn-Tannenbusch gegeben. Unter anderem wurden Rettungskräfte dort mit Böllern beworfen, und es brannten Mülltonnen. Vor allem aber nach den Ereignissen in Köln und Frankfurt fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft jetzt härtere Strafen für Angriffe auf Einsatzkräfte.