Anzeige
Geschäftsmann aus Wachtberg im Fokus der Drogenermittler
© Hauptzollamt Köln
Teilen:

Geschäftsmann aus Wachtberg im Fokus der Drogenermittler

Durchsuchungen gab es auch in Bonn und Wachtberg - jetzt gaben die Ermittler Einzelheiten zum Rekord-Kokainfund letztes Jahr im Hamburger Hafen bekannt. Demnach hatten kolumbianische Behörden den entscheidenden Hinweis gegeben.

Veröffentlicht: Montag, 17.06.2024 14:43

Anzeige

Insgesamt waren 35 Tonnen Kokain gefunden worden, das meiste davon in Hamburg, Teile aber auch in Rotterdam und in Kolumbien. Der Straßenverkaufswert: rund 2,6 Milliarden Euro, hieß es heute. Die Drogen waren in Seecontainern zwischen Obstkisten und anderer Ware versteckt. Die Verdächtigen: acht Männer zwischen 30 und 54 Jahren. Für den legalen Anschein der Transporte hatte ein 43-jähriger Geschäftsmann hier aus Wachtberg 100 Briefkastenfirmen gegründet. Monatelang war nach dem Fund ermittelt worden - in der "Operation Plexus". Beamte waren dann zu einer Razzia in sieben Bundesländer ausgeschwärmt - auch nach Bonn und Wachtberg. Wir hatten darüber berichtet.

Anzeige
Anzeige
Anzeige