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Grüne kritisieren die Bahn - kommt ein Sperrungs-Chaos?
© VRR
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Grüne kritisieren die Bahn - kommt ein Sperrungs-Chaos?

Bonn wird wohl die Bundeshauptstadt des Bahn- und Verkehrschaos – das befürchten die Grünen im RBRS-Land, falls Bund und Bahn tatsächlich die Generalsanierung der linksrheinischen Strecke Köln-Bonn-Remagen 2028 doch nicht durchziehen möchten. Bestätigt ist das noch nicht, aber die Hinweise verdichten sich, hieß es auch schon aus dem NRW‑Verkehrsministerium. Wir hatten gestern darüber berichtet.

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Kommen nun viele einzelne Sperrungen der Gleise statt einer langen?

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Das Ziel der Generalsanierung war es ja eigentlich, die Strecke für fünf Monate ganz dichtzumachen, um in dieser Zeit alle anfallenden Arbeiten zu bündeln und zu erledigen. Jetzt, sagen die Grünen, soll trotzdem gesperrt werden, nur halt öfter. Es gäbe dann Sperrungen nach und nach – und damit insgesamt viel mehr Probleme für die Bahnkunden. Alleine für das Stellwerk Bad Godesberg müsse die Strecke monatelang gesperrt bleiben. Zusammen mit der Bonner Nordbrücken-Problematik und den ausgefallenen Stadtbahnen sei das ein fatales Zeichen. Ziel von Bahn und Bundesregierung scheine es zu sein, so die Grünen, auch die letzten Pendler zwischen Dom- und Bundesstadt nachhaltig aus den Zügen zu vertreiben. Zuletzt hatte Bahn-Chefin Palla angekündigt, weniger Generalsanierungen durchführen zu wollen. Vier der großen Baumaßnahmen pro Jahr seien zu viel. Die Sanierungen sollten deshalb über einen längeren Zeitraum gestreckt werden.

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