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Hot Spot Natur
© didgeman / pixabay
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Hot Spot Natur

Im Nationalpark Eifel stieg der Zahl der Besucher im Corona-Jahr 2020 um das Doppelte auf über 1,3 Millionen. Auf den Parkplätzen des Siebengebirges ist doppelt so viel los wie vor Corona. Die Menschen treibt es geradezu in die Naturschutzgebiete. Leider mit einigen Folgen.

Veröffentlicht: Dienstag, 27.04.2021 05:23

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Viele Menschen wenig Platz

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Ob Michael Lammertz vom Nationalpark Eifel oder Hans Peter Lindlar vom Verschönerungs-Verein-Siebengebirge (VVS) - beide sehen den Run auf die Naturschutzgebiete skeptisch. Dabei, sagen sie, ist jeder willkommen. Die Menschenmassen müßten sich nur besser verteilen. Die bekanntesten Ausflugsziele in Eifel, Bonn oder Siebengebirge sind gerade an sonnigen Wochenende hoffnungslos überlaufen. Von Naturidylle kann da keine Rede mehr sein. Schlimmer noch: viele Besucher missachten die geltenden Regeln. So wird abseits der ausgewiesenen Wege gewandert oder mit dem Mountainbike gefahren. Über 100 Trampelpfade seien in den letzten Monaten entstanden, sagt Hans Peter Lindlar im Interview mit RBRS. Hunde werden nicht angeleint und verschrecken die Tiere, die sich gerade um ihren Nachwuchs kümmern. Hinzu kommt der Müll, den viele einfach so zurücklassen.

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Alternative Ziele

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Sven von Loga kennt das Siebengebirge wie wenige andere. Selbstkritisch sagt er, dass er selbst ja auch mitverantwortlich für den Besucher-Boom ist. Schreibt er doch in seinen Büchern über seine Touren durchs Siebengebirge. Er sagt aber auch: wer von der Natur wirklich etwas haben möchte, der wandert nach Möglichkeit mal am frühen Morgen, oder gegen Abend. Und vielleicht eher mal in der Woche als am Wochenende. Das Erlebnis, so von Loga, ist um einiges größer.

In seinen zahlreichen Büchern findet ihr die bekannten Ausflugsziele aber auch vieles, was ihr sicherlich noch nicht kennt und demnächst mal entdecken solltet.

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Eine Auswahl:

Vulkane, Erz und dunkle Höhlen: Geo-Exkursionen für Familien

Osteifel: 12 Wanderungen...

Siebengebirge: 13 Wanderungen...

Lieblingsplätze Siebengebirge & Drachenfelser Ländchen

Kiesel, Gold und schroffe Felsen: Geo-Exkursionen für Familien im nördlichen Rheinland

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Wandertouren planen

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Ist man früher mit Kartenmaterial losgezogen hat man heutzutage alle Infos, die man zu einer Wander- und Fahrradtour braucht, in seinem Smartphone. Mehrere Apps bieten Touren an inklusive aller Informationen wie Distanz, Höhenunterschied, Schwierigkeitsgrad, Einkehrmöglichkeiten etc. Und auch navigieren kann man mit den Apps. Eine der bekanntesten Plattformen ist sicherlich komoot. Andere Tour-Apps heißen Outdooractive, bergfex oder apemap. Die Liste ließe sich noch viel weiter führen. Auf der Internetseite Trekkinglife werden verschiedene Apps getestet und bewertet.

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Vertreter von Naturschutzgebieten kritisieren diese Apps. Die Touren, die dort eingestellt werden, und die die Community dann abrufen und nachwandern kann, sind oft von Privatleuten gemacht. Im Prinzip geht das in Ordnung. Nur führen viele Touren durch Gebiete, die eigentlich für Wanderer und Radler tabu sind. Auch fehlen häufig Hinweise auf Verbote oder Regeln. Das sorgt dafür, dass immer häufiger Trampelpfade entstehen. Wird zum Beispiel eine Mountainbike-Strecke querfeldein ins Netz gestellt, kann man sicher sein, dass diese Tour von vielen nachgefahren wird. Ein Abenteuer einerseits sicherlich. Für die Tier- und Pflanzenwelt führt das aber zu Problemen. Deshalb sollte man sich vor einer Tour auch auf den offiziellen Seiten der Naturschutzgebiete informieren. Hier findet man oft aktuelle Hinweise, die es zu beachten gilt.

NATIONALPARK EIFEL

EIFEL

SIEBENGEBIRGE

NATURPARK SIEBENGEBIRGE

VERSCHÖNERUNGSVEREIN 7GEBIRGE

NATURPARKS BONN & REGION

NATURPARK RHEINLAND


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