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IHK fordert Verkehrs-Masterplan
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IHK fordert Verkehrs-Masterplan

Lange Staus und jede Menge Frust: Die Verkehrssituation bei uns im RBRS-Land ist schon lange angespannt, Entlastung ist erstmal nicht in Sicht. Die IHK Bonn/Rhein-Sieg hat heute noch einmal ihre Kritik geäußert, dass schnell etwas passieren müsse, weil man sonst die Wirtschaftsverkehre nicht mehr abwickeln könne.

Veröffentlicht: Donnerstag, 28.07.2022 15:12

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Und auch, um aus wirtschaftlicher Sicht konkurrenz- und wettbewerbsfähig zu bleiben. Um das Verkehrsproblem hier bei uns in den Griff zu bekommen, eine Mobilitätswende auf den Weg zu bringen, brauche es ein Gesamtkonzept, eine Art Verkehrs-Masterplan. Die nämlich gebe es nicht, kritisiert die IHK. Aber nicht von Einzelnen, sondern von allen: Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis, Verkehrsverbünde, alle Kommunen müssten zusammen an einen Tisch und über Lösungen sprechen, Möglichkeiten diskutieren. Die Herausforderungen sei groß, so IHK-Vizepräsidentin Sabine Baumann-Duvenbeck im RBRS-Interview.

"Bonn hat eine geografische Sonderstellung: Wir haben die Gebirge, die im Süden von Bonn anfangen, wir haben einen Fluss, der durch die Mitte der Stadt geht und deshalb brauchen wir auch besondere Lösungen und müssen uns aus anderen Städten Ideen holen. Wir brauchen ja nicht alles neu erfinden, es gibt ja Lösungen, z.B. die Seilbahn ist in unseren Augen ein gute Lösung. Die wird nicht das Verkehrsproblem generell lösen, aber es ist eine Zusatzlösung für die Verkehre, die zum Venusberg hochgehen."

Über eine mögliche City-Maut, darüber die Pendler mit P+R-Parkplätzen mehr aus den Städten zu bekommen oder sich einfach auch mal Modelle aus anderen Ländern anzuschauen. Auch eine neue Rheinbrücke im Kölner Süden nach Niederkassel würde entlassten, so Baumann-Duvenbeck. Wichtig sei aber auch, dass man den Wirtschaftsverkehr noch abwickeln könne, sonst würden sich die Unternehmen irgendwann nach einem anderen Standort umschauen.

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