
Der Wohnraum in Bonn und Köln ist knapp und wenige Angebote stoßen auf viele Interessenten. Da sollte es doch eigentlich ganz leicht sein, eine Wohnung oder ein Haus zu verkaufen, oder?! Doch eine Immobilie verkauft man nicht wie irgendwas auf Ebay-Kleinanzeigen. Unser Finanzexperte Maximilian Blusch erklärt uns die fünf wichtigsten Punkte.
Tipp 1: Den marktgerechten Preis festlegen
Eine ausgezeichnete Kenntnis des Marktes ist dafür entscheidend! Hilfe bietet dabei ein Preisfinder auf der Homepage Eurer Sparkasse oder Bank. Auf wissenschaftlicher Basis erhaltet Ihr dort eine erste Orientierung zum Wert Eurer Immobilie. Denn sowohl ein zu niedriger als auch ein zu hoch angesetzter Preis sind problematisch. Achtung bei Preissenkungen: War Euer Preis zu hoch angesetzt und ihr senkt diesen später, kann sich das negativ auswirken. Käufer beobachten den Markt genau und könnten Preissenkungen als Anzeichen geringerer Attraktivität des Objektes sehen und in Verkaufsverhandlungen für sich nutzen. Dabei kann Euch ein guter Makler, der Eure Region kennt, unterstützen.
Tipp 2: Die Objektunterlagen zusammenstellen
Euer Käufer will wissen, woran er ist – und seine Bank auch. Dafür benötigt er beispielsweise Informationen zum Baujahr, Größe und Modernisierungen. Diese solltet Ihr alle beisammen haben, um dem Käufer ein zutreffendes Bild der Immobilie geben zu können. Ein Exposé mit professionellen Fotos macht den besten Eindruck. Fehlende Unterlagen und ein schwaches Exposé dagegen können die Attraktivität und damit den Preis drücken.
Tipp 3: Richtet Euer Objekt her
Der Käufer wird tropfende Wasserhähne oder verschmutzte Wände in der Preisverhandlung als Argument einsetzen. Also heißt es: Aufräumen, Gartenpflege und kleinere Reparaturen durchführen.
Tipp 4: Die richtigen Interessenten auswählen
Bei der meist großen Anzahl von Anfragen solltet Ihr „die Spreu vom Weizen“ trennen. Die Auswahl der möglichen Käufer wie auch die eigentlichen Besichtigungen sind sehr wichtig. Sie kosten aber auch eine Menge Zeit und Nerven. In den Gesprächen mit den Interessenten selbst, solltet Ihr Euch professionell verhalten und mit verkäuferischem Geschick agieren.
Tipp 5: Lasst Emotionen außen vor
Eure emotionale Bindung an die eigenen vier Wände ist wahrscheinlich sehr stark, da Ihr mit Eurer Familie dort ein ganzes Leben verbracht habt. Das fließt in Eure Bewertung und Eure Verkaufsverhandlung ein. Diese Sentimentalität versteht der Käufer nicht und bezahlt auch nicht dafür.
Wenn Ihr merkt, dass ihr eigentlich keine Zeit dazu habt, Euch die Mühe und den Stress ersparen möchtet oder die vielen anspruchsvollen Schritte zu einem Verkauf nicht zutraut, solltet Ihr den Immobilienverkauf lieber in die Hände von Profis legen. Sprecht doch mal mit dem Berater Eurer Sparkasse oder Bank über einen erfahrenen Immobilienpartner vor Ort, der über Marktkenntnis verfügt und die nötige Professionalität für einen maßgeschneiderten Verkaufsprozess Eurer Immobilie mitbringt. Weitere Infos findet Ihr im Internet.