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Keine Sommer-Konzerte auf Grafenwerth
© didgeman / pixabay
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Keine Sommer-Konzerte auf Grafenwerth

Die Sommer-Open-Airs auf der Insel Grafenwerth bei Bad Honnef fallen vorerst aus. Das hat das Verwaltungsgericht Köln per Eilbeschluss nach einem Antrag der Naturschützer des BUND entschieden. Der Rhein-Sieg-Kreis muss die fünf für Juni und Juli geplanten Konzerte vorläufig verbieten.

Veröffentlicht: Dienstag, 24.05.2022 13:09

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Das betrifft Klassik auf der Insel am 4.6. sowie die Auftritte von Andreas Vollenweider (5.6.), Patti Smith (6.6.), Zaz (1.7.) und Nick Mason (2.7.). Es geht um den Schutz der Umwelt. Der BUND gab an, dass die Konzerte die dortigen geschützten Tierarten beeinträchtigen würden, genauso wie das angrenzende Flora-Fauna-Habitat-Gebiet. Für jedes der Konzerte müsse der Rhein-Sieg-Kreis eine, so heißt es offiziell, "naturschutzrechtliche Einzelfall-Prüfung" durchführen, um dann eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen. Diese seien aber nicht einmal beantragt worden, teilte das Gericht mit. Im Gegenteil: Anscheinend gingen der Kreis und die Stadt Bad Honnef davon aus, dass gar keine Ausnahmegenehmigungen erforderlich seien, und das hätte eine "negative Vorbildwirkung", hieß es vom Verwaltungsgericht. Das Gericht folgte also dem Antrag des BUND in dieser Hinsicht. Gegen diesen Beschluss können der Veranstalter und die Stadt Bad Honnef Beschwerde einlegen, über die dann das Oberverwaltungsgericht in Münster entscheiden müsste.

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