
KI-Unterstützung auf Bonner Intensivstationen
Die Arbeit auf Intensivstationen ist anspruchsvoll – Ärzte müssen schnell Entscheidungen treffen, die über Leben oder Tod entscheiden können. Am Bonner Uniklinikum und der Universität arbeiten Forschende an einem System, das die Ärztinnen und Ärzte dabei unterstützen soll, auch mithilfe von Künstlicher Intelligenz.
Veröffentlicht: Montag, 06.07.2026 04:46
Digitale Unterstützung für die Entscheidungen der Ärztinnen und Ärzte
Es geht darum, dass aus medizinischen Daten wie Herzfrequenz, Blutdruck, und Laborwerten ein digitaler Zwilling geschaffen wird. Das ist ein mathematisches Modell, das wichtige und komplexe Körperfunktionen so abbilden soll, dass zum Beispiel kritische Veränderungen schneller erkannt werden können. Außerdem soll das System abschätzen, wie sich der Zustand des Patienten entwickeln könnte – als Grundlage für Entscheidungen der Ärzte. Das Projekt wird mit 1,1 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium gefördert. Auch Forschende der TU Berlin und der TU Freiberg arbeiten mit an den digitalen Patientenmodellen.