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Klamme Kassen: Bonn stoppt die Stadthaus-Pläne
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Klamme Kassen: Bonn stoppt die Stadthaus-Pläne

Die Pläne für das Bonner Stadthaus-Areal liegen erstmal auf Eis – die Verwaltung hat einen Stopp beschlossen. Das ist ein Ergebnis einer zweitägigen Haushalts-Klausur der Bonner Stadtspitze. Denn damit der Finanzhaushalt der Stadt fürs kommende Jahr überhaupt genehmigt werden kann, seien Sparmaßnahmen notwendig, im dreistelligen Millionenbereich.

Veröffentlicht: Mittwoch, 15.07.2026 12:45

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Die Stadt will alle Großprojekte nochmal finanziell überprüfen

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Deshalb werden jetzt alle Großprojekte der Stadt nochmal auf den Prüfstand gestellt – insbesondere die, für die aktuell noch gar keine Kosten im Haushalt eingeplant sind. Das sind auch die Bonner Bäder, die Zukunft von Theater und Oper, die Seilbahn auf den Venusberg, die Westbahn und eben auch das Stadthaus. Allein das Stadthaus-Areal mit der Verwaltung, Wohnungen und mehr würde mindestens 750 Millionen Euro kosten. Alle diese großen Projekte werden nun nochmal geprüft, ob sie finanziell überhaupt machbar sind. Oberbürgermeister Guido Déus sagte dazu, dass man "unsere international geprägte Bundesstadt Bonn als sozial funktionierende und handlungsfähige Stadt erhalten" wolle, aber "um die Stadt enkeltauglich weiterzuentwickeln, werden wir in vielen Fällen auch den bestehenden Status Quo in Frage stellen müssen." In dieser Woche hatten bereits die SPD und die Grünen angeregt, über die Pläne zum Teilabriss und Neubau des Stadthauses nochmal nachzudenken. Die SPD schlug zuletzt vor, die Verwaltung dauerhaft am vorgesehenen Interims-Standort in der Oberkasseler Straße unterzubringen und aus der Stadthaus-Fläche ein Wohngebiet zu machen.

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