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Kreisumlage zu hoch - Städte und Gemeinden schlagen Alarm
© RBRS / Sebastian Derix
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Kreisumlage zu hoch - Städte und Gemeinden schlagen Alarm

Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Rhein-Sieg-Kreis schlagen Alarm – und zwar gleich alle 19! Der Rhein-Sieg-Kreis hat das Verfahren für den Kreishaushalt 2027 eingeleitet. Darin ist vorgesehen, die jährliche Kreisumlage von 365 Millionen auf 495 Millionen Euro zu erhöhen, ein Plus von 36 Prozent.

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So hohe Forderungen für die sogenannte Kreisumlage würden den Kommunen "das Genick brechen"

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Es geht also um den Betrag, den die Städte und Gemeinden an den Kreis zahlen, damit der seine Aufgaben erledigt. Ein solcher Anstieg würde den Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis regelrecht das Genick brechen, heißt es von den Bürgermeistern. Pro Jahr würde das 130-Millionen-Euro-Plus einer zusätzlichen Pro-Kopf-Belastung von 200 Euro entsprechen. Damit würden die Städte und Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis früher oder später ins Haushaltssicherungskonzept schlittern, heißt es. Die 19 Bürgermeister haben deshalb jetzt sieben Forderungen an den Landrat und die Kreisverwaltung gestellt, sie sollen den Haushalt überarbeiten. Die finanzielle Notlage müsse anders als mit einer höheren Umlage gelöst werden.

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