
Es sei fraglich, ob der VRS und der Kreis mit dieser Erhöhung das richtige Zeichen setzen würden. Eine sozial-gerechte Verkehrswende sei so nicht machbar.
Wenn der Umstieg auf Bus und Bahn attraktiv sein soll, müssten dies deutlich günstiger sein als mit dem Auto zu fahren. Mittelfristig sollte der ÖPNV kostenlos werden, hieß es von der Fraktion.
Bonns Oberbürgermeisterin Dörner teilte mit, dass sie sich bei der Abstimmung enthalten habe. Auch sie sieht die Preissteigerung als schwieriges Signal. Allerdings sei ein Kompromiss beschlossen worden, gegen den Dörner nicht mit Nein stimmen wollte, ohne eine Alternative zu haben. Die Finanzierung des ÖPNV müsse grundlegend geändert werden, hieß es in einer Mitteilung.
Die Verbandsversammlung des VRS hat gestern einer durchschnittlichen Erhöhung der Preise um anderthalb Prozent fürs kommende Jahr zugestimmt.
TH