Landgericht Bonn: Brandstiftung im eigenen Haus
Aus Angst, aus seinem Haus ausziehen zu müssen, soll er ein Feuer darin gelegt haben. Ab heute muss sich ein 58-Jähriger am Bonner Landgericht verantworten. Der Mann hat wohl mietfrei im Untergeschoss eines Einfamilienhauses in Königswinter gewohnt.
Veröffentlicht: Mittwoch, 11.10.2023 07:39
Um Miete einnehmen zu können, soll wohl geplant gewesen sein, das Obergeschoss zu vermieten. Das wollte der Angeklagte laut Staatsanwaltschaft verhindern, indem er mehrere Müllsäcke mit brennbarem Inhalt wie zum Beispiel Stoffresten in den Räumen verteilt haben und diese dann angezündet haben soll. Das Feuer musste zwar nicht gelöscht werden, weil der mangelnde Sauerstoff die Flammen erstickt haben soll. Trotzdem soll die Wohnung nach dem Brand nicht mehr bewohnbar gewesen sein. Insgesamt soll ein Schaden von rund 60.000 Euro entstanden sein. Ein Urteil in dem Prozess könnte es schon nächste Woche geben.