Der damals 24-jährige Iraker war 2014 mit zwei Freunden nach Österreich gefahren, wo der neue Freund seiner Ex-Freundin lebte. Der Plan: seine Ex-Freundin zurück holen und dem neuen Freund eine - Zitat: - "grausame Lektion erteilen". Vier Stunden wurde der neue Liebhaber vor den Augen seiner Freundin gefoltert und anschließend verletzt in einer Waldlichtung liegen gelassen, die Ex-Freundin wurde als Geisel nach Bonn mitgenommen. Das Bonner Landgericht hatte den Täter bereits 2015 zu sieben Jahren Haft verurteilt. Jetzt fiel zudem ein zivilrechtliches Urteil. Der Täter muss den Opfern insgesamt 80.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Das Gericht begründete das Urteil laut dem Rhein-Sieg-Anzeiger damit, dass allein mit einer Haft die schwere Tat nicht ausreichent gesühnt sei.
ES