
Die Objekte bestehen zu einem großen Teil aus Alabaster. Weil das Gestein hochempfindlich gegen Flüssigkeiten ist, können für die Reinigung weder Wasser noch Lösungsmittel verwendet werden. Stadtdechant Wolfgang Picken ist sich sicher, dass das Münster nach der Reinigung einen ganz anderen Eindruck machen wird: "Diese Altäre waren vorher durch dieses Grau in Grau gewaltig, dunkel, düster, schwer. Jetzt bekommen die was ganz leichtes und das wird ein ganz anderer Effekt für die Leute sein, die ab dem 1. November wieder in die Kirche kommen, ich glaube die werden manche Altäre und Kunstwerke gar nicht als alte Kunst im Münster wieder entdecken, sondern werden meinen, wir hätten irgendwas Neues an die Wand gestellt."
Wegen der Generalsanierung ist der Bonner Münster seit Sommer 2017 geschlossen. Der Innenraum der Kirche soll Anfang November wieder für Besucher öffnen.
TH