Maßnahmen gegen Pendlerstau

Das RBRS-Land ächzt unter Staus und vollen Zügen vor allem im Berufsverkehr. Gemeinsam mit den Arbeitgebern wollen die Stadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und der Verkehrsverbund die Lage bei uns verbessern. Das Ganze passiert im Rahmen des Programms "Jobwärts", das gestern offiziell gestartet ist.

Ziel ist es, individuell für jede Firma Mobilitäts-Angebote zu entwickeln, mit denen Pendler besser zur Arbeit kommen können. Bereits mit dabei sind die großen Bonner Unternehmen Deutsche Post, Telekom sowie die Uniklinik und Universität Bonn, damit sich aber wirklich was ändern kann, müssten auch kleinere Unternehmen aus der Region mitmachen, hieß es von den Initiatoren. Im Fokus des Programms stehen Maßnahmen wie die Nutzung des Jobtickets und Leihangebote für Fahrräder, Pedelecs und E-Scooter. Aber auch flexible Arbeitszeitregelungen, der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sowie die Seilbahn zum Venusberg sind Themen, die diskutiert werden. Das Programm Jobwärts ist Teil von Lead City und wird mit 1,9 Millionen Euro vom Bund gefördert.

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