
Heißt: Wer künftig im Rhein-Sieg-Kreis in einem Fußballverein mit Kindern oder Jugendlichen arbeiten möchte, kann bei der Polizei ein sogenanntes Auskunftsersuchen stellen. Er oder sie bekommt dann eine schriftliche Antwort von der Polizei, mit allen Infos, die über die Person gespeichert sind. Dieses Schreiben ergänzt nochmal die Angaben, die im erweiterten Führungszeugnis stehen. Alle Auskünfte sollten die künftigen Trainer oder Betreuer dann dem jeweiligen Verein vorlegen, und der entscheidet, ob jemand geeignet ist oder nicht. Wer all das verweigert, sollte sowieso nicht mit Kindern arbeiten, heißt es. Der Präsident des Fußball-Verbandes Katzidis sagte, Kinder und Jugendliche hätten ein Recht auf größtmöglichen Schutz. Man wolle gar nicht erst, dass es zu Missbrauchsfällen komme.