Anzeige
Mit Ryan zum Mond
Teilen:

Mit Ryan zum Mond

Wie oft sind wir dank Hollywood denn wohl schon auf den Mond geflogen? Odysee im Weltraum fällt mir da ein, Space Cowboys oder natürlich Apollo 13. Die nächste Reise zum Mond können wir mit Ryan Gosling machen. In "Aufbruch zum Mond" schlüpft er in die Rolle des Neil Armstrong. 

Veröffentlicht:

Anzeige

Russisch Roulette auf NASA Art

Anzeige

Die USA befinden sich im Mondlande-Wettrennen mit den Russen und die NASA sucht händeringend nach einem Piloten mit Ingenieurswissen. Ryan Gosling alias Neil Armstrong nimmt die Stelle an und bastelt wie ein getriebener an der berühmten Apollo 11 Mission. Was der Film super vermittelt: man bekommt ein Gefühl dafür, was für eine waghalsige Mission das damals war. Die Kamera ist oft ganz nah dran. Lässt Blicke wirken. Gibt dem Augenblick Zeit. Vieles war Pionierarbeit und im Grunde hatte die Fliegerei zum Mond ein bisschen was von russisch Roulette. Wenn eine Niete nicht hält, kann es das gewesen sein.

Anzeige

Ryan Gosling ist Neil Armstrong

Anzeige

Die Planung und Durchführung dieser Mondmission ist eine Facette des Films. Die zweite Facette bildet die persönliche Geschichte dieses Neil Armstrong. Ein Mann, der ein schweres Paket mit sich rumschleppt. Seine kleine Tochter ist nämlich gestorben und seitdem schafft er es einfach nicht, jemand anderes an sich ranzulassen. Seine Frau nicht und auch nicht seine beiden Söhne. Es gibt quälend lange Pausen wenn er mit seinen Söhnen am Tisch sitzt und man merkt, er will ja ein halbwegs normaler Vater sein aber er packt es einfach nicht. Insofern kann man seinen Flug zum Mond auch als Flucht zum Mond bezeichnen.

Der Film ist vor allem ein Drama - das es aber auch schafft, dass man mit der Apollo 11 Crew mitfiebert. (30.1.VOX/Amazon Video)

Anzeige
Anzeige
Anzeige