
Mitarbeiter des Erzbistums Köln rufen massenhaft Pornoseiten auf
Dem Erzbistum Köln droht neuer großer Ärger. Nach Informationen des Kölner Stadt-Anzeigers haben Bistumsmitarbeiter massenhaft versucht, Pornoseiten im Internet aufzurufen - von ihren Dienstrechnern aus.
Veröffentlicht: Freitag, 18.08.2023 05:33
Das ist zwar nicht generell, den Bistumsmitarbeitern aber per Dienstvereinbarung verboten. Dass sich einige daran nicht hielten, war wohl bei einer IT-Sicherheitsprüfung im vergangengen Jahr aufgefallen, danach geprüft, aber nicht weiter verfolgt worden. Damals wurden Listen der entsprechenden Mitarbeiter und der Internetseiten erstellt.
Jetzt könnte die Angelegenheit noch strafrechtlich relevant werden, heißt es. Auf der Liste stehe nämlich auch ein Mann, bei dem es erst vor Kurzem eine Durchsuchung wegen Besitzes von Kinderpornographie gegeben habe. Aus diesem Anlass wurden die Listen aus 2022 jetzt doch der Polizei übergeben.