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Mordprozess am Bonner Landgericht beginnt
© Landgericht Bonn
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Mordprozess am Bonner Landgericht beginnt

Ein ebenso grausamer wie rätselhafter Kriminalfall erschütterte im vergangenen Jahr viele Menschen: Körperteile einer Frau wurden an verschiedenen Autobahnen entdeckt. Heute beginnt der Mordprozess gegen ihren Ehemann am Bonner Landgericht.

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Die Hände lagen an einer Autobahn

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Von der Frau waren Mitte November 2025 zunächst die abgetrennten Hände gefunden worden – auf einer Autobahn im Sauerland. Zwei Wochen später entdeckte man den Körper in Monreal in Rheinland-Pfalz. Den Kopf fanden Müllsammler dann nahe der A4 im Kreis Olpe in Nordrhein-Westfalen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem aus Eritrea stammenden Angeklagten vor, seine Frau am 16. November 2025 auf der Rückbank eines Autos erwürgt oder erstickt zu haben.

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Mordprozess am Bonner Landgericht beginnt
Justitia (Symbolbild)
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Das Baby blieb unverletzt

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Das Baby des Paares soll sich ebenfalls in dem Fahrzeug befunden haben. Danach soll der Mann den Wagen samt Leiche nach Waldsolms in Hessen gefahren haben. In der Nähe eines Klosters habe er dann die drei Monate alte Tochter in einem Kinderwagen zurückgelassen – bei Dunkelheit und Temperaturen von etwa zwei Grad. Kurz darauf wurde sie unverletzt gefunden. Die Leiche seiner Frau habe der Mann – so der Vorwurf – dann in einem Waldstück in Rheinland-Pfalz zerteilt und an unterschiedlichen Stellen abgelegt. Der 42-Jährige war von Äthiopien nach Deutschland ausgeliefert worden. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Die 32 Jahre alte Frau aus Eritrea hatte zuletzt in einer kommunalen Flüchtlingsunterkunft in Bonn-Buschdorf gewohnt.

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