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Nach Großbrand in Bonn-Tannenbusch: Familien vor dem Nichts
© RBRS/Benedikt Schockenhoff
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Nach Großbrand in Bonn-Tannenbusch: Familien vor dem Nichts

Es ist jetzt rund eine halbe Woche her: Am Sonntagnachmittag gab es einen Großbrand in Bonn-Tannenbusch. Ein Hochhaus mit rund 70 Bewohnern stand in Flammen. Drei Personen wurden leicht verletzt; wir hatten berichtet.

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Die materiellen und emotionalen Folgen für die Bewohner sind aber erheblich. Auch jetzt sind viele Wohnungen noch unbewohnbar. Einige Anwohner stehen vor dem Nichts. So auch Nasma Shamoun mit ihrer Familie:

Es ist einfach ein schreckliches Gefühl, einfach auf der Straße zu sein. Das ist unbeschreiblich...unbeschreiblich, ehrlich. Also, das kann ich nicht beschreiben. Es tut einfach innerlich weh, meine Wohnung so zu sehen, wie sie gerade ist und...ja.

Die Ermittlungen zur Brandursache gehen weiter. Die Bonner Polizei vermutet, dass das Feuer im ersten Stock des Hauses ausgebrochen sein könnte. Sie geht Hinweisen auf Fahrlässigkeit nach. Währenddessen kommt aus dem RBRS-Land derzeit viel Solidarität. Mittlerweile gibt es mehrere Spendenaktionen für die betroffenen Familien - etwa via gofundme für Nasmas Familie und ihre Eltern. Eine weitere Hilfsgruppe plant ein Benefiz-Fußballspiel.

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