
Neues Projekt für Katastrophenfall
Kein Strom, kein Wasser, kein Internet und vor allen Dingen kein Handyempfang - das war bei der Flutkatastrophe 2021 die Realität für viele Betroffene im Ahrtal und auch im Rhein-Sieg-Kreis. Um in solchen Krisensituationen weiterhin kommunizieren zu können, arbeiten Forscher des Frauenhofer Instituts für Kommunikation in Wachtberg an einem neuen lokalen, unabhängigen Krisennetzwerk. Nutzer können sich dann im Notfall damit verbinden. Neben einer downloadbaren Standortkarte soll es auch möglich sein, über das Netzwerk Hilfe anzufordern. Erste Tests laufen schon. Im Sommer soll eine größere Übung gemeinsam mit dem THW-Euskirchen durchgeführt werden.
Veröffentlicht: Mittwoch, 17.05.2023 06:19
Anzeige