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Weiter würden diejenigen fehlen, die durch die Corona-Pandemie verloren gegangen sind, so Christoph Becker von der DEHOGA Köln/Bonn. Das seien aber nicht nur Studierende oder Minijobber:
"Die Ausbildungszahlen sind am Boden, wir bekommen im Prinzip keinen Nachwuchs mehr in die Branche. Und dann sind natürlich auch gute Mitarbeiter weggebrochen, die gesagt haben, wir möchten nicht zwei Jahre lang oder monatelang auf der Couch sitzen und nur Kurzarbeitergeld kassieren. Und daher brauchen wir jeden im Prinzip, der geradeaus laufen und einen Teller halten kann."
Der DEHOGA hat deshalb eine Werbekampagne gestartet, um neue Beschäftigte zu gewinnen. Außerdem werde man Bewerbungsverfahren vereinfachen, hieß es vom Verband. Auch für die Kundinnen und Kunden hat das unmittelbare Auswirkungen:
"Was wir sicherlich alle spüren, sind die eingeschränkten Öffnungszeiten in der Gastronomie. Teils gibt es kein Mittagsgeschäft mehr, das heißt Betriebe machen erst am späten Nachmittag oder Abend auf oder aber die Ruhetage - inzwischen haben viele Betriebe Montag, Dienstag oder vielleicht sogar Mittwoch Ruhetage, also zwei bis drei Ruhetage."
Durch die kürzeren Öffnungszeiten gingen den Betrieben gleichzeitig viele Einnahmen verloren, so Becker weiter. Gesucht werden demnach Fachkräfte, Minijobber und Auszubildende.
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